Lexikon

Fett­sucht

(f) Syn­ony­me: →Adi­po­si­tas, Fett­lei­big­keit

Über­mä­ßi­ge Bil­dung oder Ver­meh­rung von Fett­ge­we­be. Man unter­schei­det die endo­ge­ne, die exo­ge­ne und die juve­ni­le Fett­sucht. Die Ursa­che der endo­ge­nen Fett­sucht ist in der endo­kri­nen bzw. dien­ze­pha­len Fehl­steue­rung des Fett­stoff­wech­sels zu sehen. Die exo­ge­ne Fett­sucht ent­steht häu­fig durch Umwelt­ein­flüs­se (→Bewe­gungs­man­gel, über-mäßi­ge Nah­rungs­zu­fuhr). Die juve­ni­le Fett­sucht tritt vor allem im Prä­pu­ber­täts­al­ter auf und beruht auf Über­füt­te­rung (fami­liä­re →Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten, sie­he auch →Fami­li­en­ana­mne­se; psy­cho­re­ak­ti­ve Stö­run­gen), auf kon­sti­tu­tio­nel­len Fak­to­ren oder hor­mo­nel­ler Stö­rung.