Kilo­kil­ler Flo­ra­glück: Eine moder­ne Abnehm­hil­fe aus Weg­war­ten-Wur­zel

Erfolgreich abnehmen
Das ist Johan­na R. (38) aus Mün­chen. Sie hat über vier Kilo mit Hil­fe von Flo­ra­glück® abge­nom­men. Wer freut sich dabei nicht mit!?

Klar hat Johan­na da einen tol­len Erfolg errun­gen! Beson­ders, da alle auf­wän­di­gen Diä­ten, unprak­ti­schen Ernäh­rungs­um­stel­lun­gen, täg­li­cher Sport, all die teu­ren Schlank­heits­mit­tel­chen, die eklig schme­cken­den Eiweiß­pul­ver oder selbst dras­tisch wir­ken­de Abführ­mit­tel und häu­fi­ge Ein­läu­fe vor­her nichts bei ihr genützt haben.

Wis­sen­schaft­lich ist es kei­ne Fra­ge, dass Abführ­mit­tel dabei hel­fen kön­nen, wirk­sam abzu­neh­men. Bereits der fran­zö­si­sche Arzt Guil­laume Guel­pa (1850–1930) pro­pa­gier­te zum Bei­spiel den dras­ti­schen Ein­satz von Glau­ber­salz über Tage und vie­le Wochen, immer wie­der­holt. Undenk­bar heu­te, seit­dem klar ist, wie gefähr­lich sol­che „Dras­tika“ sind. Und wie nach­hal­tig gesund­heits­schä­di­gend und sogar töd­lich sie sein kön­nen. Das gilt für fast alle in der Apo­the­ke frei ver­käuf­li­chen Abführ­mit­tel. Die Exper­ten spre­chen des­halb auch von einem lebens­ge­fähr­li­chen „Abführ­mit­tel-Miß­brauch“.

Wenn „Abneh­men mit Abführ­mit­tel“ aber grund­sätz­lich funk­tio­niert, wie kann es dann wirk­sam und trotz­dem sicher im All­tag umge­setzt wer­den??? Ganz ein­fach, indem kein che­mi­sches Abführ­mit­tel ver­wen­det wird. Son­dern ein wirk­sa­mes „Prä­bio­ti­kum“. Also ein Stoff, der unse­re Gesund­heit und Hei­lung unter­stützt, indem er unse­re „guten“ Darm­bak­te­ri­en füt­tert. Und dies tut nach­weis­lich das Weg­war­ten­wur­zel-Inu­lin in Flo­ra­glück®. Die hier­mit erreich­ba­re inten­si­ve Darm­rei­ni­gung und Nor­ma­li­sie­rung der Darm­funk­ti­on ver­rin­gert nach­hal­tig das Kör­per­ge­wicht. Ganz ohne Che­mie und gesund­heits­ge­fähr­den­de Neben­wir­kun­gen!

Die Wegwarte in Floraglück

Die blaue Weg­war­te (Cicho­ri­um inty­bus), auch Zicho­rie genannt, ist eine wich­ti­ge Inu­lin-Lie­fe­ran­tin. Vie­len ist die Weg­war­te eher als bit­te­re Heil­pflan­ze oder als Kaf­fee-Ersatz bekannt und nicht als Lie­fe­rant des wirt­schaft­lich rele­van­ten Zucker­aus­tausch­stof­fes und Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tels Inu­lin. Inu­li­ne sind Gemi­sche aus Mehr­fach­zu­ckern (Polys­ac­cha­ri­den), die aus Frucht­zu­cker-Mole­kü­len (Fruc­to­se) ket­ten­ar­tig zusam­men­ge­setzt sind (Fruc­tooli­gos­ac­cha­ri­de). Sie die­nen vie­len Pflan­zen als Ener­gie-Reser­ve­stoff, ver­gleich­bar mit pflanz­li­cher Stär­ke. Und: Weg­war­ten-Inu­lin kann beim Abneh­men hel­fen.

Für die mensch­li­che Gesund­heit spie­len Inu­li­ne eine zuneh­men­de Rol­le, da sie höchst wert­vol­le Prä­bio­ti­ka sind. Also unver­dau­li­che Nah­rungs­mit­tel­be­stand­tei­le (Bal­last­stof­fe), die im mensch­li­chen Darm das Wachs­tum gesund­heits­för­dern­der Bak­te­ri­en­stäm­me posi­tiv beein­flus­sen (z. B. Bifi­do­bak­te­ri­en oder Lakt­o­ba­zil­len). Mit der Erfor­schung des Darms, sei­ner Bak­te­ri­en-Besied­lung und deren Bedeu­tung für die mensch­li­che Gesund­heit befas­sen sich Wis­sen­schaft­ler aus der Mikro­biom­for­schung welt­weit. In zahl­rei­chen Stu­di­en konn­ten sie nach­wei­sen, dass die Darm­flo­ra vor­teil­haf­te Ein­flüs­se auf zen­tra­le Funk­tio­nen des mensch­li­chen Orga­nis­mus hat, zum Bei­spiel die Immun­ab­wehr, grund­le­gen­de Stoff­wech­sel­tä­tig­kei­ten oder die Darm­ak­ti­vi­tät. Eine güns­ti­ge Bak­te­ri­en-Zusam­men­set­zung der Darm­flo­ra, die durch bal­last­stoff­rei­che Ernäh­rung oder Prä­bio­ti­ka gewähr­leis­tet wird, ist auch an einer ver­bes­ser­ten Kal­zi­um­auf­nah­me oder einem ver­rin­ger­ten Krebs­ri­si­ko betei­ligt, dis­ku­tie­ren Wis­sen­schaft­ler der­zeit.

Selbst das welt­weit zuneh­men­de Pro­blem des Über­ge­wichts („Adi­po­si­tas-Epi­de­mie“) hängt oft­mals eng mit der Darm­flo­ra und ihrer feh­ler­haf­ten Zusam­men­set­zung zusam­men. Der Grund: Die mensch­li­che Ernäh­rung ist heu­te so bal­last­stoff­arm wie noch nie zuvor in der Mensch­heits­ge­schich­te. Durch das Feh­len von Bal­last­stof­fen erlei­den vie­le unse­rer Darm­bak­te­ri­en aber dau­ern­den Hun­ger. Um ihr Über­le­ben zu sichern, sen­den sie dann Hun­ger­si­gna­le direkt bis ins mensch­li­che Gehirn. Die mensch­li­chen „Wir­te“ reagie­ren wie erhofft und essen mehr – nur lei­der wei­ter­hin das Fal­sche, also bal­last­stoff­ar­me Nah­rung. Die heu­te übli­che, moder­ne Nah­rung mit ihren hohen Weissmehl‑, Zucker‑, Fett- oder Fleisch­an­tei­len macht die meis­ten Darm­bak­te­ri­en abso­lut nicht satt. Des­halb signa­li­sie­ren sie – auch wenn „ihr Mensch“ reich­lich isst und trinkt – wei­ter­hin Hun­ger und set­zen damit einen Teu­fels­kreis in Gang, bei dem es all­mäh­lich zu Über­ge­wicht kommt.

Die nach­hal­ti­ge Nah­rungs­um­stel­lung auf sehr bal­last­stoff­rei­che Ernäh­rung ist aus ernäh­rungs­me­di­zi­ni­scher Sicht die sinn­volls­te Lösung. Doch eine sol­che Umstel­lung erscheint den meis­ten Men­schen ziem­lich radi­kal. Zum Bei­spiel kann der sinn­vol­le, reich­li­che Ver­zehr von viel Obst, Gemü­se, Voll­korn­pro­duk­ten und ande­ren bal­last­stoff­rei­chen Nah­rungs­mit­tel wegen tief ver­wur­zel­ter Ess­ge­wohn­hei­ten von vie­len Men­schen kaum umge­setzt wer­den. Auch die anfäng­lich gestei­ger­te Darm­ak­ti­vi­tät nach einer sol­chen Ernäh­rungs­um­stel­lung ist für vie­le inak­zep­ta­bel. Eine ande­re Mög­lich­keit, den geschil­der­ten Teu­fels­kreis zu durch­bre­chen, ist die täg­li­che Ein­nah­me von Weg­war­ten­wur­zel-Inu­lin (Flo­ra­glück®): Schon eine Inu­lin-Ein­nah­me von nur weni­gen Gramm am Tag sät­tigt die Darm­bak­te­ri­en so, dass sie kei­ne Hun­ger­si­gna­le mehr ans Gehirn sen­den. Zudem zei­gen ver­schie­de­ne Stu­di­en, dass Inu­lin als Fet­ter­satz auch das Sät­ti­gungs­ge­fühl beim Men­schen erhöht – bei ansons­ten gleich zusam­men gesetz­ter Nah­rung [1]. Die Ein­nah­me von Inu­lin wirkt sich ent­spre­chend posi­tiv auch auf das Kör­per­ge­wicht aus: In etli­chen Stu­di­en fan­den Wis­sen­schaft­ler bei­spiels­wei­se her­aus, dass die län­ge­re Inu­lin-Ein­nah­me bei über­ge­wich­ti­gen Men­schen zu einem Gewichts­ver­lust führt [2]. Als eine Ursa­che wer­den vor­teil­haf­te Aus­wir­kun­gen auf die Steue­rung von Appe­tit und Sät­ti­gungs­ge­fühl unter ande­rem über das Hun­ger­hor­mon Lep­tin ange­nom­men [3].

Quel­len
[1] Archer BJ, John­son SK, Devereux HM, Bax­ter AL: Effect of fat repla­ce­ment by inu­lin or lupin-ker­­nel fib­re on sau­sa­ge pat­ty accep­ta­bi­li­ty, post-meal per­cep­ti­ons of satie­ty and food inta­ke in men. Br J Nutr. 2004 Apr;91(4):591–9 (Kurz­fas­sung: PMID).
[2] Par­nell JA, Rei­mer RA: Weight loss during oli­go­fruc­to­se sup­ple­men­ta­ti­on is asso­cia­ted with decreased ghre­lin and increased pep­ti­de YY in over­weight and obe­se adults. Am J Clin Nutr. 2009 Jun;89(6):1751–9 (Kurz­fas­sun­gen: DOI | PMID).
[3] Dewulf EM, Cani PD, Claus SP, Fuen­tes S, Puylaert PG, Ney­rinck AM, Bin­dels LB, de Vos WM, Gib­son GR, This­sen JP, Del­zen­ne NM: Insight into the pre­bio­tic con­cept: les­sons from an explo­ra­to­ry, dou­ble blind inter­ven­ti­on stu­dy with inu­­­lin-type fruc­tans in obe­se women. Gut. 2013 Aug;62(8):1112–21 (Kurz­fas­sun­gen: DOI | PMID).
Autorin: Mari­on Kaden, MA, Ber­lin, 14. Janu­ar 2016.
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