Lexikon

Bewe­gungs­man­gel

(m) Eine wesent­li­che Ursa­che der zuneh­men­den Adi­po­si­tas­in­zi­denz liegt im zuneh­men­den Bewe­gungs­man­gel. Dies gilt ins­be­son­de­re auch für die →kind­li­che Adi­po­si­tas. Auf die­ser Grund­la­ge stellt die →Bewe­gungs­the­ra­pie eine kau­sa­le The­ra­pie dar. Wie anhand auf­wän­di­ger Stu­di­en in Respi­ra­ti­ons­kam­mern gezeigt wer­den konn­te, bewe­gen sich Adi­pö­se weni­ger als Nor­mal­ge­wich­ti­ge. Bei Jugend­li­chen konn­te eine star­ke Kor­re­la­ti­on zwi­schen dem täg­li­chen Fern­seh­kon­sum und der Ent­ste­hung der Adi­po­si­tas beob­ach­tet wer­den. Fern­se­hen hat in die­ser Stu­die einen Anteil von 60 % an der Ent­ste­hung der Adi­po­si­tas. Offen bleibt aller­dings, ob der Bewe­gungs­man­gel Ursa­che oder Fol­ge des Über­ge­wichts ist.