Lexikon

Neu­ro­pep­ti­de

(npl) Eiweiß­ver­bin­dun­gen, die als →Neu­ro­trans­mit­ter an der Modu­la­ti­on zen­tral­ner­vö­ser Steue­rungs­vor­gän­ge betei­ligt sind. Die meis­ten Neu­ro­pep­ti­de sind als Pep­tid­hor­mo­ne z. B. im Gas­tro­in­testi­nal­trakt bekannt und haben dar­über hin­aus Steue­rungs­funk­tio­nen im Zen­tral­ner­ven­sys­tem. Pep­tid­hor­mo­ne sind im Gegen­satz zu Ste­ro­id­hor­mo­nen, die enzy­ma­tisch aus →Cho­le­ste­rin ent­ste­hen, nach den Prin­zi­pi­en der Pro­te­in­bio­syn­the­se im Kör­per aus Ami­no­säu­re­ket­ten auf­ge­baut.