Lexikon

Sport

(m) Form der kör­per­li­chen →Akti­vi­tät (→Arbeits­um­satz). Der Sport als indi­vi­du­ell aus­ge­üb­te phy­si­sche Bewe­gung in der Frei­zeit wie auch als ärzt­lich ver­ord­ne­te Sport­the­ra­pie (→Bewe­gungs­the­ra­pie) nimmt über sei­nen Ein­fluss auf die Regu­la­ti­on des →Fett­stoff­wech­sels in der Adi­po­si­tas­the­ra­pie (→The­ra­pie) eine wich­ti­ge Rol­le ein. Für die Ratio­na­li­tät eines Bewe­gungs­pro­gramms mit ver­schie­de­nen gelenk­scho­nen­den und koor­di­na­ti­ons­för­dern­den Sport­ar­ten bei Adi­pö­sen gibt es meh­re­re Grün­de.

Kom­bi­niert mit einer →Reduk­ti­ons­kost ist Sport in Form einer Bewe­gungs­the­ra­pie sinn­voll und trägt zur ver­stärk­ten Gewichts­re­duk­ti­on in der Grö­ßen­ord­nung von 10–40% je nach Trai­nings­pro­gramm bei. Durch eine Kom­bi­na­ti­ons­the­ra­pie bleibt die Mus­kel­mas­se weit­ge­hend erhal­ten (Leon et al. 1979) und die Abnah­me des →Grund­um­sat­zes wird weit­ge­hend kom­pen­siert. Das kör­per­li­che Trai­ning führt zum ver­stärk­ten Abbau des →Fett­ge­we­bes, vor allem des vis­ze­ra­len Fet­tes (→abdo­mi­na­le Adi­po­si­tas, →Fett­mas­se), ins­be­son­de­re zur Ver­klei­ne­rung der →Fett­zel­len und damit zur Ver­min­de­rung der Fett­mas­se (Bal­lor & Kee­sey, 1991).
Sie­he auch →Trai­ning.

Sport­art geeig­net

vie­le Mus­kel­grup­pen Wär­me­ab­ga­be ortho­pä­di­sche Vor­tei­le

Schwim­men
Rad fah­ren
Ski­lang­lauf
Wal­king
Wan­dern

kör­per­li­che Akti­vi­tä­ten im All­tag!

Sport­art bedingt geeig­net

Ball­sport­ar­ten
Kraft­trai­ning in Ver­bin­dung mit Kon­di­ti­ons­trai­ning

Sport­art unge­eig­net

Fuß­ball
Squash
Jog­ging

Tab. 32 Sport­ar­ten bei Adi­po­si­tas (nach Kors­ten-Reck in Klör [Hrsg.], Medi­kon Ver­lag 2000).